Berichte
hier findet Ihr eine Übersicht über unsere aktuellen Berichte
Jugend-Bowling-Nachmittag 2011Dienstag, 28.06.2011
Ein Nachmittag im Bowlingcenter war das diesjährige Geschenk für unsere neuen Jugendlichen. Pünktlich um 14.30 Uhr fanden sich am 05.06.2011 sechzig Jugendliche und Jugendleiter am Kiwi-Bowl in Rheine ein. Nachdem alle Spieler auf acht Bahnen verteilt worden waren, wurde eifrig die Kugel geschoben (oder teilweise doch geworfen?).
Worum es ging
„Ein Spiel (Game) besteht aus zehn Durchgängen (Frames). Ziel ist es, in jedem Frame die maximale Anzahl an Pins, also alle zehn, umzuwerfen. Dazu hat ein Spieler pro Frame maximal zwei Würfe. Räumt ein Spieler beim ersten Wurf alle zehn Pins ab, so nennt man das Strike. Werden alle Pins erst mit Hilfe des zweiten Wurfes in einem Frame abgeräumt, so ist das ein Spare. Können auch mit dem zweiten Wurf nicht alle Pins abgeräumt werden, so spricht man von einem Open Frame (offener Durchgang). Für die Punkte werden nun pro Frame die umgeworfenen Pins gezählt. Bei einem Spare werden zusätzlich zu den zehn Punkten (für zehn Pins) auch die Punkte des nächsten Wurfs gezählt, die höchste erreichbare Punktzahl ist hierfür also 20 (Spare, im nächsten Frame ein Strike). Beim Strike werden sogar die nächsten zwei Würfe mitgezählt, so dass sich die Höchstpunktzahl je Frame auf 30 erhöht (drei Strikes in Folge). Wird im letzten Frame des Spiels ein Spare erzielt, darf noch ein dritter Ball geworfen werden, um das Ergebnis zu ermitteln. Wird ein Strike geworfen, folgen noch zwei Extrawürfe. Das höchste zu erreichende Ergebnis ist damit 300 Pins (perfektes Spiel), das heißt zwölf Strikes in Folge in einem Spiel.“ [Wikipedia]
Die Schwanentechnik
Bei den sehr sommerlichen Temperaturen freuten sich alle über die im Preis enthaltenen Kaltgetränke. Leider war in der Bowlinghalle keine Klimaanlage vorhanden, so dass alle ins Schwitzen kamen. Nach einer Stunde brachte ein Regenschauer die ersehnte leichte Abkühlung. Auf den Bowlingbahnen wurde es dunkel, um bei Discobeleuchtung mit fluorestierenden Pins tolle Lichteffekte zu erlangen.
Nach der ersten Aufwärmrunde liefen viele zu Höchstform auf. Ein Strike oder Spare nach dem anderen wurde geworfen. Besonders Sandra konnte mit der Schwanentechnik, bei der beim Abwurf der Oberkörper sehr tief gebückt wird und das Schwungbein nach hinten rausgestreckt wird, punkten und in ihrer Gruppe die meisten Pins umbowlen. Doch zum Gesamtsieg reichten 120 Punkte leider doch nicht.
Ein Pin für den Sieger
Der Gesamtsieger wurde Marvin mit 128 Punkten. Als Preis gab es vom Bowlingcenter einen alten Pin, auf dem alle Anwesenden zur Erinnerung an diesen Tag unterschrieben haben. Gleichzeitig konnten wir Marvin zweimal beglückwünschen, da er auch Geburtstag hatte.
Langsam machten sich dann alle wieder auf den Weg nach Hause. Eine kleine Gruppe traf sich auf dem Rückweg wie so oft schon noch bei Mecces und ließ den Nachmittag dort ausklingen.
S.K. / Fotos: Florian Röckl
